Leonie ten Hagen

unser Gast

SaisonAufführung
2012/13Wagnerianer und Antiwagnerianer(Violine)
2011/12Vorschau á la carte(Violine)

 

Biografie:

Die Geigerin Leonie ten Hagen, geb. am 25. 12. 1984 in Steinfurt, bezaubert ihr Publikum durch die Natürlichkeit ihres Spiels und durch die Intensität und Ehrlichkeit ihrer musikalischen Empfindung. Die Presse bescheinigt ihr sowohl „technische Brillanz“ als auch „Transparenz und musikantische Glaubwürdigkeit“ (Neue Westfälische) sowie eine „geradezu magische Ausdruckskraft“ (Westfalen-Blatt). In einer Kritik der Schaumburger Nachrichten heißt es: „Stürmischen Beifall erntete ten Hagen für ihre beseelte Darbietung, die geprägt war von unaufdringlicher Virtuosität, Natürlichkeit und Kantabilität. Die Zuhörer erlebten eine Solistin in Hochform. Ihr Spiel bestach durch Akribie, Kraft und Inspiration.“ Leonie ten Hagen ist Gewinnerin des Ferdinand-Trimborn-Förderpreises NRW und erste Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert in der Kategorie Violine. Außerdem ist sie Preisträgerin des Interpretationswettbewerbs des Alumni-Vereins der Hochschule für Musik Detmold sowie Stipendiatin der Albert-Eckstein-Stiftung. Als Solistin trat sie u.a. mit dem Sinfonieorchester des Orchesterzentrums NRW unter der Leitung von Marcus Bosch, mit dem Detmolder Kammerorchester unter Alfredo Perl, mit dem Sinfonieorchester der Schaumburger Landschaft unter Siegfried Westphal, mit der Philharmonischen Gesellschaft Düsseldorf unter Hans Jürgen Wolf und mit dem mit dem Symphonieorchester der Medizinischen Hochschule Hannover unter Volker Worlitzsch auf. Daneben gab sie regelmäßig Recitals und Kammermusik-Konzerte. Sie spielte u.a. im Stadttheater Ratingen, in der Tonhalle Düsseldorf sowie im Konzerthaus Dortmund und trat bei internationalen Festivals wie dem Savonlinna Festival in Finnland, dem Zermatt-Festival in der Schweiz und dem Oberstdorfer Musiksommer auf. Gemeinsam mit ihren drei Geschwistern bildet sie das TenHagen Quartett, mit dem sie in zahlreichen Konzerten in ganz Deutschland und vielen weiteren Ländern zu hören ist. Leonie ten Hagen wurde bereits mit 11 Jahren Jungstudentin an der Musikhochschule Münster. Nach dem Abitur, das sie vorzeitig ablegte, nahm sie ihr Vollstudium zunächst an der Hochschule für Künste Bremen auf. Später wechselte sie an die Hochschule für Musik Detmold, wo sie nach Studien bei Marco Rizzi und Eckhard Fischer ihr Konzertexamen absolvierte. Internationale Meisterkurse bei Olivier Charlier, Eberhard Feltz, Petru Munteanu, Yfrah Neaman, Igor Ozim, Stephan Picard und Arnold Steinhardt ergänzten ihre Ausbildung. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie auch durch die Arbeit mit den Dirigenten Claudio Abbado, Franz Welser-Möst, Ingo Metzmacher, Myung-Whun Chung und Philippe Jordan als Mitglied des Gustav-Mahler-Jugend-Orchesters. Die Konzertreisen mit dem Orchester führten sie in die bedeutendsten Konzertsäle Europas wie den Großen Saal des Musikvereins in Wien, die Royal Albert Hall in London, das Auditorio Nacional in Madrid sowie das Théâtre du Châtelet in Paris. Leonie ten Hagen verfügt über ein breit gefächertes Repertoire, das vom Barock bis ins 21. Jahrhundert reicht. Sehr gerne setzt sie sich mit Werken zeitgenössischer Komponisten auseinander. Ihre ganz besondere Leidenschaft gilt jedoch der romantischen Musik, insbesondere den Werken von Schubert, Schumann und Brahms. In ihrer Freizeit liebt sie es, in der Natur zu wandern, sie interessiert sich für Botanik, Ornithologie sowie für Astronomie und widmet sich seit ihrer Kindheit mit großer Hingabe der Landschaftsmalerei.

  • Kulturring Bargteheide - Rainer Schleevoigt, Webmasterei Hamburg