Eva Röder
unser Gast
| Saison | Aufführung | |
|---|---|---|
| 2011/12 | Altweiberfrühling | (Lisi Bigler, Martha Freundin) |
Biografie:
wuchs als Eva Arndt in Neustadt/Weinstraße auf. Ihrem Vater, dem Finanzpräsidenten von Rheinland/Pfalz war es unvorstellbar, eine Schauspielerin als Tochter zu haben. Nach harten Kämpfen durfte sie schließlich in Karlsruhe die Badische Schauspielschule, Leitung: Werner Wedekind, besuchen. Ihre Schauspielkarriere liest sich wie ein einziges Abenteuer: 1. Engagement bei Luigi Malipiero, Torturm-Theater in Sommerhausen. Danach zieht Eva Arndt 1 Jahr lang durch die Schweiz und Österreich mit einem Kabarett-Programm. Engagements in Dinkelsbühl, Wilhelmshaven, Krefeld folgen, unterbrochen von einer Saison beim Zirkus Orandi als Mädchen für Alles und Pausenclown. Nach einem Jahr in Griechenland, geht sie ans Theater in Wilhelmshaven, dort begegnet sie dem Regisseur Michael Röder, sie heiraten und ziehen nach München. Er arbeitet an der Falckenberg-Schule und stirbt plötzlich mit 38 Jahren. Für Eva Röder bricht die Welt zusammen. Sie verliert ihr Baby und ihren Lebensmut. Langsam fängt sie wieder an zu arbeiten, spielt an kleineren Münchner Bühnen, hat Fernsehauftritte in „Derrick", „Der Alte", „Polizeiinspektion" und „Ich bin Elsa" und synchronisiert. 1989 macht Mogens von Gadow Ellen Schwiers auf Eva Röder aufmerksam. Sie spielt das 1. Mal in Jagsthausen. Seit dieser Zeit gehört sie zum festen Kern des „Ensembles". Große persönliche Erfolge waren für sie die Marie in „Was ihr wollt" und die Yvette Pottier in „Mutter Courage" (Beide: 1. Preis der Inthega). Letzte Rolle: Der Glaube in „Jedermann" (1. Preis der Inthega).

